Ausbildung zum Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer

20.12.2016

Naturparklehrgang startet im Februar 2017

Fürstenhagen. Im Februar 2017 startet im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal ein neuer Lehrgang zur Ausbildung von zertifizierten Natur- und Landschaftsführern. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer verstehen sich als Botschafter ihrer Region. Sie vermitteln Naturerlebnisse, beziehen aber auch Heimatgeschichte und regionale Kultur in ihre Führungen ein. Sie vernetzen sich mit den touristischen Leistungsträgern der Region und bieten ihre Angebote in eigener Regie an.

Der Lehrgang findet im Naturparkzentrum Fürstenhagen statt und umfasst 70 Stunden a 45 Minuten. „Der Unterricht wird überwiegend an Sonnabenden und Sonntagen stattfinden, sodass auch Berufstätige am Kurs teilnehmen können“, berichtet Uwe Müller, zuständig für die Betreuung der Naturparkführer. Am Ende des Lehrgangs stehen sowohl eine schriftliche Prüfung als auch eine Prüfungswanderung auf dem Programm. Mit dem erfolgreichen Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das sie als Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer für den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal ausweist. Die Zertifizierung gilt für 5 Jahre und kann mittels Weiterbildungen verlängert werden. Die Teilnehmergebühr beträgt 150 Euro.

Eine Informationsveranstaltung für Interessenten an diesem Ausbildungskurs findet 20. Januar 2017 um 17:00 Uhr im Seminarraum der Naturparkverwaltung Fürstenhagen, Dorfstraße 40 statt. Anmeldungen für die Informationsveranstaltung und Ausbildungslehrgang sind bitte an Uwe Müller, E-Mail: uwe.mueller@nnl.thueringen.de zu senden. Weiterführende Informationen zum Kurs stehen unter www.znl-thueringen.de zur Verfügung.

Der Ausbildungslehrgang wird vom Heimatbund Thüringen e.V. angeboten und in enger Abstimmung mit der Verwaltung des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal sowie der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie organisiert. Die Projektmittel entstammen dem ELER-Fonds, Programm „Entwicklung von Natur- und Landschaft“. Die Kofinanzierung erfolgt durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN).